Ich wohne jetzt schon fast ein Jahr nicht mehr bei Mami und Papi, sondern mit meinem LAG zusammen. Ich hätte nie gedacht, wie viel sich in 365 Tagen verändern kann…
Vor einem Jahr bin ich von der Arbeit gekommen, hab gegessen und hatte frei, weil Mama alles gemacht hat. Am Wochenende wurde dann zwar auch im Haushalt geholfen, aber halt nur so ein bisschen.
Mittlerweile sieht es nach Feierabend anders aus. Nach Feierabend geht es meist erstmal schnell einkaufen, damit man kochen kann (ca. 18:30h), dann fährt man heim (ca. 18:45h). Man kocht und isst (je nach Aufwand ist es dann zwischen 19:15h und 20:00h). Danach noch kurz das Nötigste in der Küche machen *hust* (ca. 20:10h). Und danach geh ich dann duschen und mein Tag ist quasi fertig
Am Wochenende (meist Samstag) ist dann großes Reinemachen der Wohnung mit dem LAG angesagt und natürlich auch der Wocheneinkauf.
Klar gibt es Ausnahmen, ein fauler Samstag, oder Abends was liefern lassen oder extern essen.
Mein Fazit nach einem Jahr: Das Elternhaus zu verlassen ist echt ne wahnsinnige Hallo-Richtige-Welt-Hier-Bin-Ich-Erfahrung. Aber es lohnt sich… nicht verraten, aber ab und zu gibts den Nachtisch VOR dem Essen

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