Puh… Hansa Park

Nachdem wir 4 (Schatz, ich, Schwester, deren Schatz) uns den Montag freigenommen haben um eigentlich in den Europapark nach Rust zu fahren, war natürlich Regen angesagt… und zwar den ganzen Tag, anscheinend in ganz Deutschland.

Am Sonntag habe ich dann mal im Internet geschaut, in welcher Gegend ein Freizeitpark nicht im Regengebiet liegt und da war dann eigentlich nur noch der Hansa Park übrig. Und der liegt ja so nördlich, dass er schon fast in der Ostsee liegt.

Ich hab dann mit meiner Schwester telefoniert, ob es denn möglich wäre, direkt am Sonntag Richtung Lübeck zu starten. Sie hat das dann noch mit ihrem Freund abgeklärt und um 16:15h war dann klar – es geht nach Lübeck. Wir haben dann schnell gepackt, geduscht, Hotel reserviert, Wegproviant zurecht gemacht und um 17:00h ging es dann Richtung Hanau Hbf um meine Schwester und ihren Freund einzupacken. Und dann ging es Richtung Norden. Ich bin die erste Etappe bis Northeim gefahren und den Rest hat dann Matthias übernommen.

Nachdem wir dann gegen Mitternacht das Hotel in Lübeck gefunden haben konnten ins Bettchen schlüpfen.

Am nächsten Morgen um 9h war dann Treffpunkt vor den Hotelzimmern. Kurz noch im Plus neben dem Hotel Brötchen, Wurst und Käse besorgt, damit auf dem Weg zum Hansa Park gefrühstückt werden konnte :-)

Im Park angekommen erwartete uns dann traumhaftes Wetter. Tageskarte für den Park kostet 2,00 € und ich denke, dass lässt sich verkraften. Eintritt waren 26,00 € pro Person. Auch okay :-) .

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Am Eingang stand ein Orca (?!), den ich wegen Angst vor verkleideten Leuten gemieden habe. Da Matthias Achterbahnen nicht so gerne mag, hat er die erste Zeit auf unsere Rucksäcke aufgepasst, da wir zwei kleinere Achterbahnen zum Gewöhnen gefahren sind.

Danach haben wir die neue Achterbahn entdeckt. Mein Schatz hat auch direkt das Werbefilmchen verbloggt. Da war die Schlange etwas länger, aber es hat sich gelohnt.

Kleiner Achterbahntestbericht:
Zuerst geht es durch zwei Kammern. Danach geht es direkt im Dunkel gefühlt senkrecht runter um dann abrupt zu stoppen. Dann kommt der Spurt auf 100km/h (wie im Video zu sehen) und man fährt im Freien ein paar Spiralen und kurze Über-Kopf-Fahrten um dann wieder im Dunkeln zum Stoppen zu kommen – und zwar vor einer senkrechten Hochziehvorrichtung!! Da ist mir das erstmal so richtig die Pumpe gegangen. Mit runter hab ich kein Problem, nur mit hoch… Man wird dann die Wand hochgezogen um genauso steil wieder nach unten zu rauschen. Danach gibt es einen kleinen, fiesen Dreckshuggl der ca. 2m hochgeht, dann kurz absackt und das war dann die wilde Fahrt.

Beim zweiten Mal fahren mit der Achterbahn gegen Nachmittag haben wir dann ganz vorne gesessen. Das macht das ganze nochmal etwas härter… und der eben erwähnte Dreckshuggl hat mir und meiner Schwester ein paar Schmerzen eingebracht, da wir uns zu früh entspannt haben und wir volle Lotte mit dem Kopf gegen das Kopfpolster gedonnert sind. Ich hab mir dann auch noch schön die Schenkel gestoßen und warte eigentlich nur noch auf die Verfärbung…

Sehr geile Bahn, die einem danach ein dümmliches Grinsen hervorlockt :-)

Der Weg zum Ausgang ist übrigens auch schön gemacht. Man darf sich im fast Dunklen seinen Weg suchen. Kleines Labyrinth. Und der Weg wird verändert. Wir mussten nach dem zweiten Mal fahren einen anderen Weg laufen, weil der “bekannte” Weg nach draußen versperrt war.

Danach sind wir dann Wildwasserbahn (mit meinem Schatz), Super-Splash (Gott, sind meine Schwester und ich nass geworden ;-) ) und El Tornado (auch mit meinem Schatz) gefahren.

Zu Essen gab es parkgemäß Fast-Food, das preislich aber okay war. Mein Schatz und ich haben für einen Mexican Burger (Hühnchen mit scharfer Soße und Zwiebeln), Cheeseburger, eine Portion Pommes und 0,5l Cola light 7,20 € gezahlt und das ist echt ein guter Preis für so einen Freizeitpark. Und geschmeckt hat es auch.

Zum Abschluss des Parkbesuchs haben wir uns dann an so einer Waffelbude Waffeln geholt. Mein Schatz hatte eine nur mit Puderzucker, ich hatte einmal Waffel mit Kirschen, Eis und Sahne, meine Schwester hatte eine Waffel mit Erdbeeren und Sahne und ihr Freund ein Softeis mit Streuseln. Die Waffel mit Puderzucker kostet 1,00€ und meine Luxus-Super-Duper-Waffel war mit 2,30 € die teuerste.

Danach haben wir dann gegen 16:15h die Heimreise angetreten. Die ersten 400km hab ich dann alleine runtergerissen, die anderen im Auto haben geschlafen :-) . Dann gab es kurzen Essensstop mit Fahrerwechsel. In Hanau waren wir genau um 21:55h und wir waren gegen 22:45h daheim.

Es war schon extrem viel Gefahre (knapp 1.200km) für 6 Stunden Park, aber wenigstens hatten wir sehr sehr schönes Wetter (ich hab mir als Souvenir einen Sonnenbrand mitgenommen) und wir haben nicht umsonst Urlaub genommen.

Im August gehts dann nochmal in den Europapark, so einfach kommt der uns nicht davon ;-)

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#1

Danke für die ausführliche Fassung :)

dz geschrieben am 16. Juni 2009 - 16:05
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